Ein Plädoyer für den Bauernstaat!
»Die Reisrepublik erblüht!«
„Annalena Baerbock: Tempeh statt Transatlantik!“
Deutschland hat es wieder einmal geschafft, den Weltgeist zu überholen – diesmal mit Schaufel und Setzling. Die Transformation zum Agrarparadies der Reisbauern und Sojapflanzer ist vollendet. Wo einst der Rhein mit Industrieabwässern trübte, spiegeln nun Reisterrassen die Tugend der Selbstbescheidung. Fortschritt? Ein veraltetes Konzept. Der wahre Erfolg misst sich in Millimetern Wasserstand.
„Habeck verkündet: ‘Soja schlägt Stahl – Autarkie aus dem Feld!’“
Die einstigen Exportgiganten knien nun im Schlamm. BMW umrüstet zu „Bayerischen Reismähern“, Siemens entwirft smarte Bewässerungsdrohnen. In Niedersachsen preist man die Sojabohne als „Eiweiß-Ersatz für die Energiewende“. Tofu-Tempel ersetzen Wurstfabriken, und Berlin plant ein „Humboldt-Sojamuseum“. Die Logik ist unanfechtbar: Warum Chips produzieren, wenn man Miso exportieren kann?
„Özdemir blockiert A3: ‘Reis für alle – außer für Diesel!’“
Ministerien mutieren zum Pflanzenamt: Das BMWi heißt künftig „Bundesressort für Monsunmanagement“. Gewerkschaften debattieren nicht Löhne, sondern pH-Werte; die Bahn befördert Säcke statt Menschen. Pendler? Überholt. Stattdessen Monsun-Wartezeiten. Und die Bildung? Gymnasien werden „Agroakademien“, wo Schüler statt Mathe den Reiskreis zeichnen.
„Lindner rechnet vor: Bruttoschlammwert steigt um 0,2 Prozent!“
Nachhaltigkeit bleibt das Zauberwort. „Klimaneutraler Niedergang“, jubeln die Grünen, während Ökonomen den „Reisindex“ einführen. Das BIP? Veraltet. Begrüßt den „Feuchtbiotop-Quotienten“. Bauernproteste? Vergangenheit. Heute säen sie gehorsam, gesegnet von Brüssel-Subventionen für „bio-ethischen Schlick“.
„Thunberg applaudiert: ‘Deutschland säet, die Welt erntet!’“
„Merz warnt: ‘Wasabi in Bayern? Der Alptraum beginnt!’“
„Scholz tweetet: ‘Reis statt Raketen – das ist Fortschritt.’”
„AfD demonstriert: ‘Raus aus dem Schlamm, zurück zum Stahl!’“
„EU-Kommission: ‘Deutschland als Vorreiter der Nasskulturen.’”
So positioniert sich die Bundesrepublik: kein Weltmeister mehr der Maschinen, sondern der Matten. Europas Reisfeld an der Elbe – ein Skandalon für Kritiker, ein Idyll für Visionäre. Wenn nur der Hunger nach Pasta nicht so hartnäckig wäre.